![]() | Medienarchiv |
März 2004 Letzte Aktualisierung: 31.10.2007 | Zurück zur Medienarchiv Jahres-Übersicht |
24.03.04 - Neue Zürcher Zeitung - tom. - Markante Zunahme der Einbrüche Bei der Präsentation der Einbruchs- und Drogenstatistik sprach der Chef der Spezialabteilung 4 von einer stabilen Situation bei der Drogenkriminalität, die Indoor-Hanfanlagen hätten die landwirtschaftliche Produktion weitgehend verdrängt. Die Beschlagnahmung von Haschisch und Hanfkraut reduzierte sich um etwa die Hälfte. 24.03.04 - Südostschweiz - Dario Morandi - Drogen am Steuer: Polizei startet Versuch mit Schnelltest Die Kantonspolizei Graubünden will wie in Zug einen Drogenschnelltest für Verkehrskontrollen einführen, welcher Cannabis, Opiate, Kokain und Amphetamine nachweisen kann. Der Test soll auch bei der Sicherheits- und Kriminalpolizei zum Einsatz kommen. 23.03.04 - Südostschweiz - Barbara Tänzler - 830mal illegal in Häuser geschlichen Laut Kriminalstatistik des Kantons Glarus wurden im Jahr 2003 103 Menschen wegen Betäubungsmitteldelikten verzeigt. Die rückläufige Tendenz gegenüber den Vorjahren entspreche laut Kripochef nicht der Realität, sondern sei eher Folge der verminderten personellen Verfügbarkeit für die Verfolgung von Betäubungsmitteldelikten. 23.03.04 - Südostschweiz - Ueli Handschin - Abschreckende Wirkung Auch in den Fahrzeugen der RhB geht die Bahnpolizei gegen Kiffende vor. Wer mit einem Joint erwischt wird, muss mit einer Busse (inkl. Schreibgebühren) von 515 Franken rechnen. Die Sicherheitskräfte sind zwar nur sporadisch im Einsatz, können aber vom Zugspersonal per Handy aufgeboten werden. 23.03.04 - Neue Luzerner Zeitung - Jürg J. Aregger - Drogentest überführt bekiffte Fahrer Nach einer zusammen mit dem Kanton Tessin durchgeführten, dreimonatigen Testphase wird der Kanton Zug einen Opiate, Kokain, Cannabis, Amphetamine und Ecstasy nachweisenden Schnelltest für die Benutzung im Strassenverkehr einsetzen. Der Test soll eine 90-95prozentige Sicherheit aufweisen. 22.03.04 - Neue Zürcher Zeitung - (sda) - Parlamentarische Gruppe Weinbau gegründet Der vom Waadtländer SVP-Nationalrat André Bugnon initiierten parlamentarischen Gruppe Weinbau gehören etwa 50 Parlamentarier an - vermutlich etwa 50 Gegner der BetmG-Revision, da diese den Genussmittel-Konkurrenten Hanf stärken könnte. 19.03.04 - Der Bund - sul. - Fläche verdoppelt Die vierte Auflage der Hanffachmesse "Cannatrade" findet auf verdoppelter Fläche in der grössten BEA-Halle statt. 160 Aussteller aus 15 Ländern zeigen die Vielfalt der Hanfpflanze. Nicht verdoppelt hat sich die Toleranz: Auch dieses Jahr müssen Hanfpflanzen mit Farbspray unbrauchbar gemacht werden. 19.03.04 - Südostschweiz - (sda) - Beliebte Drogen Laut WHO konsumieren etwa 205 Millionen Menschen, mehrheitlich Männer, illegalisierte Substanzen wie Hanf, Kokain, Opiate oder Amphetamine. 17.03.04 - Neue Zürcher Zeitung - (ap) - Haschisch-Razzia in Kopenhagens Hippieviertel Polizeikräfte aus Dänemark überfielen um 5 Uhr morgens den Freistaat Christiania, ein früherer Stadtteil Kopenhagens, und raubten eine unbekannte Menge Haschisch. 53 Menschen wurden nach Dänemark verschleppt, ihnen wird wegen Drogenhandels mit bis zu 10 Jahren Haft in Dänemarks Gefängnissen gedroht. 13.03.04 - Aargauer Zeitung - Oliver Baumann - Aktuell und packend inszeniert Kommenden Sonntag abend zeigt das Schweizer Fernsehen den Film "Lücken im Gesetz", welcher die Ereignisse des (noch immer nicht abgeschlossenen) Falles um das Freiburger "CannaBioland" nachzeichnet. 13.03.04 - Berner Rundschau - mgt. - Kiffende und rauchende Jugendliche Schulpflege und Gemeinderat von Murgenthal haben beschlossen, Kontrollen bei den Schulanlagen zu verstärken, da ältere Schüler und Jugendliche bei ihren Treffen auf dem Gelände Rauchen, Kiffen und Saufen. Zuwiderhandelnde sollen verzeigt werden. 12.03.04 - hanfarchiv - m - Grossrazzia in Luzern Nach einer Grossrazzia in Luzern und Umgebung am Mittwoch wurden 5 Indoor-Anlagen und 7 Hanf-Shops geschlossen, 10 Menschen verhaftet, 250'000 Franken und kistenweise Hanf beschlagnahmt. 11.03.04 - Aargauer Zeitung - zi. - «Flomi», der Teddybär Mit einem Marionettentheater und einem einohrigen Teddybären namens "Flomi" will die Aargauer Suchtpräventionsstelle die Selbst- und Sozialkompetenzen von 4- bis 8jährigen stärken, indem Situationen der Langeweile, der Angst, der Ausgrenzung, des Gruppendrucks oder von Aggressionen nachgespielt werden. 11.03.04 - St.Galler Tagblatt - Martin Arnet - «Ich war nur der Tschooli» Das Kreisgericht verurteilte den Geschäftsführer der Legis Hemp-Hanfläden, zu einer bedingten Gefängnisstrafe von 9 Monaten. Der Untersuchungsrichter hatte 14 Monate beantragt. 10.03.04 - Basler Zeitung - Martin Brodbeck / pdm. - Härtere Gangart gegen Hanfläden / Stadt geht anderen Weg Die Baselbieter Justizdirektorin Sabine Pegoraro, Verfechterin der auf Unkenntnis und Intoleranz basierenden Scientology Church-Drogenpolitik, versucht sich mit aller Kraft lächerlich zu machen. Unter der Flagge des Jugendschutzes soll mit einem neuen Gesetz nicht nur der Hanfanbau meldepflichtig werden, sondern auch der Verkauf von THC-freien Hanfprodukten. Diese dürfen laut dem Entwurf auch nicht mehr an Jugendliche verkauft werden. 10.03.04 - Neue Zürcher Zeitung - (ap) - Vier Jahre Zuchthaus in Tessiner Drogenprozess Ein australisch-britischer Doppelbürger wurde zu 4 Jahren Zuchthaus und 10 Jahren Landesverweis verurteilt, weil er einen Handel mit 4,5 Tonnen Hanf ermöglicht hatte - ohne daran zu verdienen. 06.03.04 - Aargauer Zeitung - Dominik Straub - Kiffer für Jahre in den Knast Die italienische Regierung hat die verschärfte Drogengesetzgebung verabschiedet. Wer mit mehr als einer Tagesration (Cannabis 150mg, Heroin 200mg!!!) erwischt wird, kann bis zu 6 Jahren Gefängnis kassieren. 03.03.04 - Neue Zürcher Zeitung - rom. - Aufbruch statt Abbruch Erneut hat der Ständerat die BetmG-Revision befürwortet und wieder an den Nationalrat zurückgewiesen, dieses Mal weniger deutlich mit 28:12 Stimmen. (25:0 im Dezember 2001, damals allerdings nach langer Debatte und mehreren weniger deutlichen Detailabstimmungen.) Sollte der Nationalrat das Eintreten erneut verweigern, wäre die Vorlage gestorben und es müsste in jahrelanger Arbeit eine neue Revision ausgearbeitet werden. |