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12.06.2003SüdostschweizRené MehrmannAuseinandersetzung um Schrebergärten

Auseinandersetzung um Schrebergärten

Von den Aussenbeziehungen des Kantons über gebrannte Wasser bis zum Hanfanbau. Die Themen bei der Beratung des Bündner Grossen Rats waren vielfältig. Doch nur beim Thema Schrebergärten geriet das Blut in Wallung.

VON RENÉ MEHRMANN

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Hanfläden werden kontrolliert

Ein weiteres Thema bei der Beratung des Landesberichts war auch der Hanfanbau. Verschiedene Fragesteller wollten Auskunft, wie der Kanton den Hanfanbau kontrolliere und wie man einen Hanftourismus aus dem Tessin und dem angrenzenden Ausland verhindern könnte. Regierungsrat Martin Schmid bestätigte, dass der Hanfanbau dem Kanton Probleme bereite. Es sei nämlich so, dass Hanf grundsätzlich angebaut werden dürfe. Allerdings nur zur Produktion von Seilen, Produkten wie Kleidern oder für kosmetische respektive medizinische Anwendung. Erst wenn der Hanf als Rauschmittel in Verkehr gebracht werde, könne die Polizei einschreiten. Deshalb bestehe eine Meldepflicht im Kanton für den Anbau, und die Hanfläden würden von der Polizei regelmässig kontrolliert.

Bereich: PolitikSponsor: hanfarchivbearbeitet von: hanfarchiv